|
Die Orgel in der Christuskirche wurde im Jahre 1914 von der Firma Link Fertiggestellt. Sie entsprach damals von ihrer Konstruktion und ihrem Klangbild her dem Typus einer hochromantischen Orgel.
Im Jahre 1938 wurde in einer größeren Umbaumaßnahme versucht, diesem Instrument die Klangfarbe einer den damaligen Zeitgeschmack eher entsprechenden Barockorgel zu geben. Das so entstandene “Mischwesen” wurde in einem Gutachten von 1985 als nicht erhaltenswert eingestuft. Aufgrund dieses Gutachtens entschied sich das Presbyterium dazu, die alte Orgel nur noch spielbar zu halten und einen völligen Neubau anzustreben.
Auf der Grundlage eines wesentlich erweiterten Wissensstandes über den Wert und die Bedeutung einer romantischen Orgel sowie der Initiative des Kirchenmusikers Ingo Bechmann wurden im Jahre 1994 noch einmal zwei Gutachten eingeholt. Beide Gutachten kamen nun zu dem Ergebnis, daß eine Rückführung der Orgel auf ihren ursprünglichen Zustand von 1914 wünschenswert ist.
Da die alte Orgel einen immer reparaturbedürftigen Zustand aufwies und für die nun angestrebte Rückführung nicht so viele finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden mußten wie für einen kompletten Neubau, wurde nach Einholung einiger Kostenvoranschläge ein entsprechender Beschluß gefaßt und der Auftrag an die Orgelbaufirma Willi Peter aus Köln vergeben.
|