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Hinter Goethes so einfach und einleuchtend formuliertem Satz steckt viel Weisheit, z.B.
- dass eine ehrliche Auffassung die Ausführung eines Handwerks mit alter Handwerkertradition verbinden muss,
- dass durch den Anspruch auf Einzigartigkeit eines jeden Instrumentes spürbare und hörbare konsequente Umsetzung handwerklicher Fähigkeiten zu einem vollendeten Kunstwerk entsteht, wenn Geistlichkeit, Leitbild unserer Philosophie und Liebe zum Detail zum Zwecke des Lobes Gottes Denken und Handeln leiten.
Diese Thesen finden auch -ganz besonders- im Orgelbau ihre Bestätigung. Die Vereinigung von Geist, Technik und Struktur zeichnet das Kunstwerk aus. Nicht Lautstärke, sondern Variabilität und Klanglichkeit sind das Maß zur Erfüllung der Hauptaufgabe von Orgel und Organisten. Die meisten Orgeln sind für ihre Zeit gebaut; so gibt es “alte Orgeln, neue Orgeln, barocke, neobarocke, französische, sinfonische und romantische Orgeln”, zu selten aber auch Orgeln, die zusätzlich zur Erfüllung herkömmlicher Aufgaben in der Lage sind, mit neuen Formen und Tönen schöpferische Fortentwicklung zu bieten - wohlwissend, mit diesem Mut auch Meinungen zu polarisieren.
In diesem Geiste hat Willi Peter im Jahre 1945 die Firma aufgebaut. Sein Leitbild war Innovation und Experimentierfreude anstatt entwicklungshemmende Dokmatik.
Auch wir stehen hinter dieser Tradition.
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